Die Volleyballer von Hypo Tirol empfangen am Donnerstag (18) Doetinchem und stehen dabei vor dem großen Schritt in die Champions League. Die Innsbrucker wollen mit sechs Zwei-Meter-Spielern am Netz eine Mauer machen und die Holländer aus der Olympiahalle blocken.
Die Hypo-Riesen wurden in dieser Saison noch größer. Mittlerweile messen sechs Mann aus dem Kader der Innsbrucker zwei Meter oder mehr, der brasilianische Mittelblocker und Hypo-Urgestein Pedro Frances ist mit seinen 2,08 m aber nach wie vor der größte Spieler. Besonders auffällig in dieser Saison ist aber, dass auch die beiden Aufspieler echte Riesen sind. Der Este Robert Viiber ist 2,02 m groß, sein Ersatzmann Adam Provaznik (Tch) misst 1,96 m. „Robert hat sich sehr gut integriert und neben dem Zuspiel sind auch das Service und der Block große Stärken von ihm“, erklärte Niklas Kronthaler. Der 30-Jährige ist mit 1,94 m einer der „Kleinsten“ im Kader. „Vor allem am Block haben wir großes Potenzial“, nickte der Kapitän.
Gegen Hollands Meister
In der dritten Qualifikationsrunde treffen die Tiroler am Donnerstag (18, Olympiahalle) auf den holländischen Meister aus Doetinchem. Die Oranjes haben aber nur vier Zwei-Meter-Spieler. „Sie sind aber auf jeden Fall der stärkste Gegner, den wir in dieser Saison bisher hatten“, weiß Kronthaler: „Sie haben einen guten Diagonal-Angreifer, sind eine konstante Mannschaft. Wir müssen uns auf jeden Fall wieder steigern.
Großes Ziel
Denn Hypo hat ein großes Ziel vor Augen: Nach neun Jahren will das Kronthaler-Team wieder zurück in die Gruppenphase der Champions League. Da waren damals nur Niklas und Pedro auch schon dabei. Mit der Unterstützung des heimischen Publikums wollen die Tiroler den Grundstein dafür legen.
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