Der Konkurs einer Baufirma führt zu einer großen Verzögerung beim größten Schulbauprojekt in Salzburg: Die Sanierung der beiden Lehener Volksschulen und der Neubau des Kindergartens verzögern sich um mindestens ein Jahr!
Für die Kindergartenkinder in Salzburg-Lehen dauert das Exil im Containerdorf länger als gedacht. Weil der Generalunternehmer für den Neubau, die WRS Energie- und Baumanagement GmbH, in Konkurs gegangen ist, verzögert sich das Großprojekt um ein Jahr. Die Stadt wird das Projekt neu ausschreiben. Wann es weitergeht, ist derzeit offen.
Klar ist schon: Der Kindergarten kann frühestens zu den Semesterferien 2026 und nicht wie ursprünglich geplant in einem Jahr in den Neubau einziehen. Die Sanierung der Volksschulen ist frühestens in vier Jahren abgeschlossen und nicht schon in drei. Dabei handelt es sich aber um vorläufige Termine. Weitere Verzögerungen sind nicht ausgeschlossen.
„Wir arbeiten intensiv daran, die notwendigen Schritte zur Neuausschreibung vorzubereiten, um den Bau möglichst zügig wieder aufnehmen zu können“, sagt Tobias Fusban, Geschäftsführer der Stadt Salzburg Immobilien. Ob es bei den geplanten Kosten von 50 Millionen Euro bleibt, ist aktuell noch offen.
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