Der SPÖ war die hitzige Auseinandersetzung von Spitzenkandidat Andreas Babler mit FPÖ-Cherf Herbert Kickl am Freitagabend noch nicht genug. Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim legte am Samstag per deftiger Aussendung nach. Der FPÖ-Chef sei eine Gefahr für Österreich und den Rechtsstaat. Wirbel gibt es unterdessen um ein Wurfspiel am Rande einer roten Wahlkampfveranstaltung in Wr. Neustadt.
Dort konnte man am Samstag mit Bällen auf Dosen werfen, auf denen Bilder von einem durchgestrichenen FPÖ-Obmann zu sehen war. Der niederösterreichische blaue Klubobmann Reinhard Teufel sprach von einer „widerlichen Aktion“. „Wer mit Argumenten nicht mehr durchkommt, muss zu solchen Methoden greifen und lässt auf andere Politiker schießen“, echauffierte sich Teufel.
„Gewaltverherrlichung hat in Demokratie nichts verloren“
Teufel und Generalsekretär Michael Schnedlitz forderten umgehend den Rücktritt von SPÖ-Chef Andreas Babler. „Auf Menschen zu schießen und Zuschauer aufzufordern und es auch zu machen, egal womit, ist eine Grenzüberschreitung, die nicht toleriert werden darf. Gewaltverherrlichung hat in einem Wahlkampf und auch sonst in einer Demokratie, nichts verloren. SPÖ-Vorsitzender Babler sollte daher seinen Wahlkampf einstellen und sofort zurücktreten“, tönte Schnedlitz.
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