Janos Juvan spricht mit der „Krone“ über sein Verständnis von Transparenz und erklärt, wie seine Partei Chancengleichheit in Schule und Arbeitswelt erreichen will. Kickl hält er für „brandgefährlich“.
„Krone“: Letzte Woche hat die Schule in Kärnten wieder gestartet. Als Vater, nicht als Politiker: Woran hapert es denn in unserem Schulsystem?
An ganz vielem! Die letzte Schulreform wurde 1962 durchgeführt. Konkret mangelt es vor allem daran, dass – abgesehen von veralteten Inhalten, die gelehrt werden – in den Schulen nicht die Strukturen herrschen, in denen die Pädagoginnen und Pädagogen das tun können, wofür sie ausgebildet sind und was eigentlich ihre Leidenschaft ist: nämlich zu unterrichten und unseren Kindern Wissen zu vermitteln. Weil sie permanent mit administrativem Zeug blockiert sind. Deshalb gehören entsprechende administrative Kräfte in die Schulen, die diese Arbeit abnehmen. Wir brauchen 20.000 Pädagoginnen und Pädagogen mehr, um auf das Thema der Klassengrößen reagieren zu können. Jeder Euro, den wir in die Bildung unserer Kinder investieren, ist wahrscheinlich die beste Investition, die wir überhaupt setzen können.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.