Mit Windspitzen von 160 km/h war St. Radegund am Fuße des Schöckls in der Steiermark am Sonntag dem brutalen Naturgeschehen ausgeliefert wie kaum eine andere Gemeinde: Der Strom fiel aus, Häuser mussten evakuiert werden – und die Volksschule verlor ihr Dach.
„Es ist eine große Katastrophe. Vor 50 Jahren hatten wir das Hochwasser in St. Radegund, vor 15 Jahren den Sturm ,Paula‘. Und jetzt kam beides innerhalb von drei Monaten“, sagt Bürgermeister Hannes Kogler (ÖVP). Er steht vor der Volksschule der Gemeinde, die das Ausmaß der Ereignisse am besten veranschaulicht. Im Juni musste das Gebäude wegen heftiger Überschwemmungen abgerissen werden, in den letzten zwei Monaten baute man ersatzweise Container auf, am Montag sollte dort der Unterricht starten. Doch in der Nacht auf Sonntag riss der Sturm das Dach der Volksschule weg – übrig blieb ein Anblick der Zerstörung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.