Er habe allein während der letzten zwei Monate acht Stunden täglich damit verbracht, Bilder und Inventarlisten seiner Sammlung zu erstellen. An die 10.000 Fotos habe er bislang gemacht, der Upload dauere jedoch noch an. Auch jetzt könne er nicht mit Gewissheit sagen, fährt der Nutzer fort, ob er wirklich alles erfasst habe. Er sei sich jedoch sicher, dass man mit den gesammelten Artikeln ein Museum eröffnen könnte, und bezeichnet seine Sammlung daher auch als "die Geschichte des Videospiels von A bis Z".
Die Sammlung umfasst demnach über 6.850 Spiele, davon fast alle noch samt Originalverpackung, sowie 300 Konsolen und Handhelds, darunter Sondereditionen wie beispielsweise ein weltweit auf 150 Stück limitierter weißer GameCube oder eine Jubiläumsausgabe des Game Boy Advance SP. Hinzu kommen rund 220 Controller, fast ebenso viel Zubehör (Netzteile, Kabel, Speicherkarten) sowie diverse Merchandise-Artikel wie zum Beispiel Actionfiguren.
Wer diesen Schatz sein Eigen nennen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen: Das Startgebot für die gesamte Sammlung liegt bei 550.000 US-Dollar, knapp 411.000 Euro. Der Nutzer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Versand einzelner Artikel zu zeitaufwendig wäre. Allein, um alles zu verpacken und zu verschiffen, werde er etwa einen Monat brauchen, schreibt er. Die Kosten für Versand und Versicherung trägt übrigens der Käufer. Einziges Problem: Bis zum Freitagvormittag gab es noch kein Gebot. Die Auktion soll noch bis zum 18. Februar laufen.
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