Do, 18. Oktober 2018

Auf Nummer sicher

05.09.2005 16:21

Neue Technologien schützen vor Datenklau

Bald geht's Datendieben an den Kragen: Zukünftig wird per Software der Standort von geklauten Notebooks ermittelt, und die selbstzerstörende Festplatte vernichtet wichtige Daten auf Knopfdruck.

Kurz nicht aufgepasst und schwups – ist es geschehen. Das sündhaft teure Notebook ist weg. Gestohlen. Der Verlust des Notebooks an sich wäre ja vielleicht noch zu verkraften, aber die darauf befindlichen Daten sind hochsensibel und geheim, vor allem im Business–Bereich. Bisher war es kaum möglich, sich gegen einen derartigen Datenklau zu schützen, doch jetzt hat der US-amerikanische Hersteller Beachhead Solutions einige nützliche Systeme auf den Markt gebracht. 

Festplatte löschen
Ein unsichtbar auf der Festplatte gespeichertes Tool für Windows 2000 und XP kann durch zuvor festgelegte Ereignisse aktiviert werden. Wird etwa der vordefinierte Zeitraum seit der letzten Anmeldung überschritten, werden bestimmte Dateien oder der gesamte Inhalt des Datenträgers innerhalb von Sekunden gelöscht. Eine noch radikalere Schutzvariante für Computerdaten soll 2006 auf den Markt kommen. Für Laptops, Desktop-PCs oder auch externe Laufwerke will der Hersteller Ensconce Data Technologies mit einer ätzenden Chemieladung präparierte Festplatten produzieren. Wird das Gerät gestohlen, kann via Handy ein Auslöser betätigt werden, der die Chemikalie freisetzt und so alle Daten zerstört. Diese Sicherheitslösung soll zwischen 2.500 und 9.000 Dollar kosten.

Agenten fürs Notebook
Um entwendete Geräte wiederzubekommen, sind Software-Spürprogramme ideal. Tools wie "Absolute Software", "Cyber Angel Security", "Stealth Signal" oder "Ztrace" verstecken einen Agenten auf der Festplatte, der bei der Anmeldung versteckte Nachrichten an eine Service-Zentrale sendet. Sobald ein registriertes Notebook als gestohlen gemeldet wird, kann anhand des Signals der Standort ermittelt werden. Derartige Dienste gibt es bereits ab 40 Euro pro Jahr.

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