Red Bull Salzburg setzte sich im Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen den GAK knapp mit 3:2 durch. Der entscheidende Treffer fiel nach einem Hinweis des Videoschiedsrichters. Diesen verteufeln die Fans der Mozartstädter, wie „Krone“-Redakteur Christoph Nister in seiner Kolumne festhält.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Salzburgs Fans Sekunden vor dem Treffer zum 3:2 gegen den GAK ein Transparent mit der Aufschrift „Videobeweis abschaffen“ ausrollten. Ausgerechnet dieser bescherte den Gästen jenen Elfmeter, den Karim Konate zum 3:2-Siegtreffer in Graz verwandelte.
Fairerweise muss man sagen, dass das für die Bullen-Anhänger – und viele Fans anderer Mannschaften – überhaupt keinen Unterschied macht. Sie sind prinzipiell gegen den Video Assistant Referee.
Trainer Pep Lijnders sieht das etwas anders. Zwar stimmt er zu, dass der Prozess besser, sprich schneller, werden könnte. Aber: „Das Spiel muss ehrlich sein. Je ehrlicher es ist, desto besser. Du musst dir den Sieg verdienen.“ Das Handspiel von GAK-Akteur Benjamin Rosenberger war strafbar, daher ging der Elfer in Ordnung. Auch wenn die Bullen-Fans ihn auf diese Art nicht wollten.
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