Das Vergnügen ist mittlerweile rar geworden: Eisläufer können auf Naturseen kaum noch ihre Runden drehen. Oft bremsen Haftungsbedenken. Weit herum als Eisparadies bekannt ist der Ritzensee in Saalfelden.
Wo können Eisläufer eigentlich noch bedenkenlos ihre Runden drehen? Das Vergnügen am zugefrorenen See ist mittlerweile rar geworden. Meist bremsen Haftungsbedenken und Verbotsschilder das Vergnügen. Umso mehr wird es weit herum geschätzt, wenn der Ritzensee in Saalfelden offiziell freigegeben wird.
Perfekte Bedingungen am Ritzensee in Saalfelden
Am 2. Jänner konnte Eismeister Karl Raminger vom Bauhof Saalfelden auch für die große Eisschleife am See grünes Licht geben: „Wir haben eine 20 Zentimeter dicke Eisschicht, also perfekte Bedingungen“, gehört er zu jenen, die sich über die klirrende Kälte freuen. In der Früh wird jetzt immer die Eisdicke vermessen und am Abend die Oberfläche erneuert. Wer hier seinen Spaß hat? Raminger: „Viele Familien kommen.“ Aber auch Sportler flitzen ihre Runden.
Weil der See mit maximal sechs Metern Tiefe zu den flacheren Gewässern zählt, bildet sich relativ schnell eine geschlossene Eisdecke. Auch im Vorjahr war der Kufen-Spaß für mehrere Wochen garantiert.
Weniger optimistisch ist die Eis-Prognose beim „großen Bruder“, dem Zeller See. Josef Fankhauser: „Im Moment sind nur einige Flecken zugefroren.“ Verbotsschilder warnen Leichtsinnige davor, das Eis zu betreten.
Bürgermeister aus Goldegg sieht zu hohes Risiko
Keine Freigabe gibt es für den Goldegger See. ÖVP-Ortschef Hannes Rainer: „Die rechtliche Situation gibt es nicht her. Die Risiken sind bei unserem Natursee mit mehreren Zuläufen und unterirdischen Quellen zu groß.“ Ein Sachverständiger habe ihm von einer Freigabe abgeraten. Eisfreunde ließen sich in den letzten Tagen davon nicht abhalten.
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