„Krone“-Gemeindeserie

Pucher Kindergarten: Hier wächst was in die Höhe

Politik
07.01.2026 07:00

Der Pucher Kindergarten stammt aus den 1990er-Jahren und ist für den Tennengauer Ort mittlerweile schlicht zu klein. Jetzt wird kräftig ausgebaut – ein Kraftakt für die Gemeinde. 

„Als der Kindergarten gebaut worden ist, hatten wir 25 Kinder, die hier zu Mittag gegessen haben. Jetzt sind es 70 – und bald sicherlich an die 100“, rechnet Puchs Bürgermeisterin Barbara Schweitl (SPÖ) vor. Nicht nur diese Rechnung beweist: Das jetzige Gebäude ist schlicht zu klein für die Tennengauer 4900-Einwohner-Gemeinde. Kein Wunder: In den vergangenen Jahren lag Puch stets im oberen Drittel der Zuzugsgemeinden im Bundesland. „Der Kindergarten platzt aus allen Nähten“, betont die Bürgermeisterin.

Seit dem Frühsommer wird kräftig ausgebaut. Das alte Gebäude wächst um ein Drittel an und ist künftig zweistöckig. „Das war immer unser Ziel: Wenig Grün verbauen und einfach in die Höhe gehen“, sagt Baumeister Markus Voglreiter.

Der Umbau kostet knapp neun Millionen Euro
Der Umbau kostet knapp neun Millionen Euro(Bild: Andreas Tröster)

Mittlerweile ist der Rohbau fertig, die großzügigen Räume im – noch nicht fertigen – Obergeschoss lassen sich bereits erahnen. „Wir waren heuer nicht allzu gesegnet mit gutem Wetter, sind aber dennoch im Zeitplan“, meint Voglreiter. Knapp 3200 Quadratmeter stehen den Pucher Kindern und Pädagoginnen ab dem Kindergartenjahr 2026/27 zur Verfügung. Acht Gruppen finden künftig im neuen Gebäudekomplex unweit der Volksschule Platz. Hinzukommen drei alterserweiterte Gruppen.

Großprojekt kostet neun Millionen Euro
Der Betrieb läuft während der Bauarbeiten weiter. „Es ist nicht immer einfach. Aber bislang haben wir das eigentlich ganz gut hinbekommen“, sagt Baumeister Voglreiter.

Rund neun Millionen Euro kostet das Großprojekt. Trotz üppiger Förderungen – man hofft auf gut 39 Prozent – stellt das die Gemeinde in Zeiten wie diesen vor immense Herausforderungen. „Wir sind immer noch eine wachsende Gemeinde, müssen also unbedingt bei der Infrastruktur nachziehen. Es ist gut investiertes Geld“, ist sich die Ortschefin sicher.

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