Der Kopf einer Schlepperbande ging der Polizei in Bregenz (Vorarlberg) ins Netz, wie die Exekutive informierte. Der Mann, ein 21 Jahre alter Türke, dürfte 141 Menschen illegal nach Österreich gebracht haben.
Ein 21-Jähriger, der mindestens 141 Personen nach und durch Österreich geschleppt haben soll, ist in Bregenz festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis (Obeösterreich) war dem Türken mit dem Pseudonym „Rido Kurdi“ zuvor auf der Spur gewesen. Drei Schlepperfahrer, die in seinem Auftrag unterwegs waren, wurden bereits ausgeforscht. Zwei von ihnen, ein 52-Jähriger und ein 43-Jähriger, belasten ihren Auftraggeber schwer, berichtete die Polizei am Montag.
Der 21-Jährige hielt sich unrechtmäßig in Österreich auf und behauptete, von unregelmäßigen finanziellen Zuwendungen seiner Familie zu leben. In sozialen Medien prahlte er allerdings mit seinem kostenintensiven Lebensstil. Zum Vorwurf der Schlepperei zeigt er sich nicht geständig. Ermittlungen zu weiteren Mitgliedern des Schlepperrings liefen noch.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.