Fast 11.000 begeisterte Fans verfolgten am Samstag den „Battle of Austria“ in der European League of Football zwischen den Vienna Vikings und den Raiders Tirol. Bei dem die Wiener Franchise mit 27:6 zum fünften Mal in Serie die Oberhand behielt. Nicht nur dank New-England-Maskottchen Pat Patriot wehte da ein Hauch der Milliardenliga NFL durch Favoriten.
Flammenwerfer, Nebelmaschine, ein actiongeladenes Spiel und die Rekordkulisse von 10.919 begeisterten Fans. Da wehte gestern mehr als nur ein Hauch der milliardenschweren NFL durch die Generali-Arena! Und das nicht nur, weil auch eine Abordnung des sechsfachen Champions New England Patriots, angeführt von Maskottchen Pat Patriot, im Stadion war.
Was schon am Vormittag mit einem U9-Flagfootball-Turnier begann, gipfelte im „Battle of Austria“, dem Duell der Vienna Vikings mit den Raiders Tirol in der European League of Football. In dem die Wiener Franchise mit 27:6 zum fünften Mal in Folge die Oberhand behielt und in der europäischen Eliteliga gegen die Tiroler somit weiter ungeschlagen bleibt.
„Pre-Game-Area, Action im Stadion, toller Sport. Wir haben heute wieder einmal gezeigt, wo wir mit Football in Europa hinwollen“, nickte Vikings-Besitzer Robin Lumsden nach einem intensiven Tag zufrieden. „Wir orientieren uns da ganz klar an der National Football League NFL, der Profi-Liga in Amerika.“
Auf dem Feld gingen die Gäste mit 6:0 in Führung, es dauerte, bis die Vikings-Maschinerie ins Rollen kam. Doch am Ende stand der klare 27:6-Erfolg. Bei dem Freud und Leid nah beieinander lagen. Nach Touchdowns von Bouah, Pajarinen und Bierbaumer verletzte sich Quarterback Holmes, musste vom Feld. Youngster Alex Reischl sprang ein. Und der 21-Jährige meisterte nicht nur eine Two-Point-Conversion, sondern legte auch noch selbst einen Touchdown nach! „Alex ist immer top vorbereitet, einer der Lieblingsspieler von allen in der Franchise“, lobte Headcoach Chris Calaycay. „Den Sieg haben wir zusammen als Team geholt. Ich habe nichts besonders gemacht, nur das gespielt, was angesagt wurde“, übte sich Reischl – auch durchaus amerikanischen – im Understatement.
Beinahe zeitgleich holten sich die Cheerleader der Vienna Vikings Allstars bei den Austrian Finals den Staatsmeistertitel. Ausgerechnet in Innsbruck, der Heimat der Raiders.
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