Bis vor wenigen Monaten waren Donald Trump und Elon Musk noch eng befreundet, ehe im Mai die „Bromance“ im Weißen Haus spektakulär zu Bruch ging. Danach herrschte Funkstille zwischen dem US-Präsidenten und dem Tech-Milliardär. Doch die Trauerfeier für den erschossenen Charlie Kirk brachte die beiden am Sonntagabend wieder zusammen. Es kam sogar zum Handshake.
Elf Tage nachdem er von einem Attentäter erschossen worden war, fand am Sonntag in Glendale im US-Bundesstaat Arizona eine Trauerfeier für den ultrarechten Podcaster und Trump-Unterstützer statt.
Während Kirks Witwe Erika dem Todesschützen vergab und die USA zur Versöhnung aufrief, äußerte sich Trump martialisch. Kirk sei ein „Märtyrer für die amerikanische Freiheit“ gewesen, von einem „radikalisierten, kaltblütigen Monster auf abscheuliche Weise ermordet“.
Der 31-Jährige sei getötet worden, weil er sich „für Freiheit und Gerechtigkeit, für Gott und sein Land, für Vernunft und gesunden Menschenverstand eingesetzt“ habe. Das Attentat habe ihn „unsterblich“ gemacht, so Trump.
Handschlag zwischen Trump und Musk
Bei der Trauerfeier versammelte sich viel Polit-Prominenz. Eines der prominentesten Gesichter auf der Tribüne war jenes von Musk. Der Südafrikaner und Trump saßen kurzzeitig nebeneinander, sie wechselten einige Worte und zwischen den beiden kam es sogar zum Handschlag. Was genau sie sich zu sagen hatten, ist nicht bekannt.
Musk war während der Übertragung mehrmals zu sehen. Er sprach auch mit anderen Republikanern und winkte immer wieder dem Publikum zu. Auf seiner Social-Media-Plattform X (vormals Twitter) veröffentlichte er mehrere Postings des Events.
Bei der Veranstaltung traten mehrere prominente Redner ans Pult, vor das dickes Panzerglas platziert worden war. Der Mord hat in den USA die Furcht vor zunehmender politischer Gewalt geschürt und die Gräben zwischen den politischen Lagern vertieft.
Trump nutzte die Tat, um schärfere Forderungen nach einem Vorgehen gegen politische Gegner zu stellen. Er machte linke Organisationen für den Anschlag verantwortlich, obwohl die Behörden davon ausgehen, dass der Schütze allein handelte.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.