GUTEN MORGEN

ÖVP noch vor KPÖ | „Empörend, ungerecht“

Finanziell möchten sie unabhängig sein, Arbeit haben, aber möglichst viel Spaß wollen sie schon auch – das sind die Top-3-Wünsche der jungen Österreicher aus der sogenannten Generation Z, jene, die nach 1997 geboren wurden. Lässt uns jedenfalls der große Jugend-Trend-Monitor von Marketagent wissen. Mehr als 2000 Österreicher unter 29 wurden dazu befragt. Die Ergebnisse zeigen – vor allem im mehrjährigen Vergleich, dass der Optimismus schwindet. Aber nicht der Einsatz. Denn entgegen vieler Vorurteile ist es immerhin zwei Dritteln wichtig, Karriere zu machen. Und was denken die Jungen politisch? Umfrage-Nummer 1 ist bei ihnen wie bei der Gesamtbevölkerung die FPÖ. Die Bierpartei landet hier schon auf Platz 2. Mit Abstand dahinter die SPÖ und die Grünen. Und die Kanzler-Partei? Gerade noch vor der KPÖ. Oje, oje!

„Empörend, ungerecht“. Er ist ein ruhiger, besonnener Herr, seit Jahrzehnten im israelischen Außenministerium tätig, mit viel Erfahrung in der Beziehung seines Landes zu den USA. In Österreich ist David Roet seit dem vergangenen Herbst als Botschafter Israels. Sein Besuch in der „Krone“-Redaktion musste mehrfach verschoben werden. Kein Wunder, hat sich doch für Israel mit dem 7. Oktober, als die Hamas aus dem Gaza-Streifen mehr als 1000 Israelis massakrierte, mehr als 200 entführte, auch Frauen und Kinder aufs Entsetzlichste quälte, fast alles geändert. Den Botschafter, der kurz vor diesem Massaker und dem folgenden Einmarsch Israels in Gaza nach Wien kam, beschäftigt dieser Tage vor allem die neueste Entwicklung. Den Antrag des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofes auf Haftbefehle gegen Israels Premier Netanyahu und Verteidigungsminister Galant verurteilt Roet bei seinem „Krone“-Besuch als „empörend und ungerecht“ auf das Schärfste. Diese Entscheidung „dämonisiert und delegitimiert nicht nur Israel, sondern untergräbt auch die Grundsätze von Gerechtigkeit und Fairness in einem Krieg, der die Fähigkeit aller Nationen zur Bekämpfung des Terrorismus beeinträchtigen wird“, sagt er. Und man sieht es ihm an, wie sehr er an dieser Entwicklung leidet. Wie dieses Nahost-Schlamassel jemals ein Ende finden kann? Das weiß auch er nicht.

Kommen Sie gut durch den Donnerstag!

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