Die Handballer der Fivers erreichten in dieser Saison zum 19. Mal in Folge das Halbfinale der Liga. Dort war allerdings gegen Linz Endstation. Manager Thomas Menzl weiß aber, dass die Margaretner Truppe etwas ganz Besonderes ist und erklärt, was der besondere Weg seines Klubs ist.
„Natürlich tut das weh.“ Thomas Menzl, Manager der Fivers-Handballer, macht keinen Hehl daraus, dass man zwar sehr stolz darauf ist, als einziges Team zum 19. Mal in Folge im Liga-Halbfinale gestanden zu sein, dass man aber gern mehr gewollt hätte. Nun endete die Saison mit der bitteren 30:32-Niederlage am Dienstagabend in Linz.
Doch beim Lecken der physischen und psychischen Wunden fällt auf, wie besonders schon der Halbfinaleinzug der jungen Truppe war und ist: „Wir haben als einziges Team auf Legionäre verzichtet, haben das jüngste Torhüter-Duo der gesamten Liga.“ Dazu geben die Margaretner jährlich einen oder mehrere Spieler ins Ausland ab. So verließ Marc Andre Haunold während der Saison den Klub Richtung Deutschland, nun verabschiedete sich Nationalteam-Flügel Eric Damböck tränenreich in die Schweiz.
Ein weiterer Aderlass, durch den man sich im „gallischen Dorf“ Margareten aber nicht beirren lässt: „Wir bleiben weiter stur und trotzig auf unserem Weg und halten die Fahnen der österreichischen Spieler in der Liga hoch.“ Auch in der kommenden Saison, deren Vorbereitung längst läuft.
Atzgersdorfs Damen sind noch im Rennen um den Titel. In der Best-of-3-Finalserie gegen Hypo NÖ liegt man mit 0:1 hinten, möchte mit einem Heimsieg morgen (20.20, live in ORF Sport +) ausgleichen.
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