Ein 34-jähriger Vorarlberger hielt am frühen Freitagmorgen die Schweizer Polizei in Sankt Margrethen, gleich über der Grenze zu Vorarlberg, ordentlich auf Trab. In einem gestohlenen Auto lieferte sich der Mann eine Verfolgungsjagd.
Der 34-jährige Vorarlberger war am Freitagmorgen gegen 5 Uhr in einem zuvor gestohlenen Auto in St. Margreten in Richtung Thal unterwegs. Schon da fuhr er mit massiv überhöhter Geschwindigkeit. In einem Kreisverkehr verlor der Lenker die Kontrolle über den Wagen, dieser prallte gegen einen Baum am Straßenrand. Das wiederum wurde von einer Polizeistreife beobachtet. Da der Fahrer einfach weiterfuhr, nahmen die Beamten die Verfolgung auf.
Die Anhalteaufforderungen der Exekutive übersah der Mann geflissentlich, er stieg weiter aufs Gas. Im nächsten Kreisverkehr schleuderte es den Wagen erneut von der Straße. Das Auto durchbrach einen Maschendrahtzaun, krachte in ein geparktes Auto und kam schließlich völlig demoliert auf einem Parkplatz zum Stillstand.
Kurze Flucht zu Fuß
Der Lenker wollte immer noch nicht aufgeben, stieg aus dem Wrack und flüchtete zu Fuß. Dieses Unterfangen war aber nicht von Erfolg gekrönt, nach wenigen Metern klickten die Handschellen. Der Vorarlberger wurde von den Schweizer Beamten als „nicht fahrtauglich“ eingestuft. Zudem war er nicht im Besitz einer Lenkerberechtigung.
Zur Fahndung ausgeschrieben
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass in Österreich sogar nach dem Mann gefahndet wurde. Deshalb wurde er bereits den österreichischen Behörden übergeben. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 28.000 Euro.
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