Änderungen bei markta

Digitaler Bauernmarkt macht nun Pause zum Umackern

Oberösterreich
30.04.2024 16:00

Sechs Jahre nach der Gründung zog markta.at seinem Onlineshop den Stecker. Der digitale Bauernmarkt macht eine Pause, um umzuackern, wie man es nennt. Der Auftritt im stationären Handel soll ausgebaut werden.  Julian Hödlmayr aus Schwertberg, seit Herbst 2022 in der Geschäftsführung, ist dabei nicht mehr an Bord.

Während der Corona-Pandemie ging der digitale Bauernmarkt von markta-Gründerin Theresa Imre durch die Decke, auch Regionalität war ein wichtiger Wert. Jetzt zog Imre dem Online-Shop aber vorerst mal den Stecker. Gemäß der Devise „Wir müssen umackern“ wird erklärt, dass das digitale Angebot in der jetzigen Form nicht profitabel ist und man nun an Spielregeln arbeitet, die den Versand der Lebensmittel wieder erlauben.

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Online gehen sich unsere Kernwerte Regionalität, Nachhaltigkeit und faire Preise momentan nicht wirtschaftlich aus. Doch Kompromisse bei unserer Mission kommen für uns nicht in Frage. Darum müssen wir umackern und pausieren den Online-Shop, um ihn neu aufzusetzen.

Information auf markta.at

„Wir denken nicht ans Aufhören“, wird dabei betont. Interessant: Der Ausbau des stationären Angebots geht weiter – nach dem ersten Geschäft, das 2023 in Wien aufsperrte, soll bald ein zweites folgen.

Julian Hödlmayr ist nicht mehr an Bord
Nicht mehr dabei ist Julian Hödlmayr. Der Schwertberger war nach seiner Zeit bei Müller Österreich, wo er Geschäftsführer war, bei markta eingestiegen und ab September 2022 als Geschäftsführer an Bord, bis er sich im März wieder verabschiedete.

Was er nun vorhat? Dazu ist noch nichts bekannt. Aufsichtsrat bei Logistiker Hödlmayr International, wo sein Cousin im Juli die Chefrolle übernimmt, bleibt er.

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