Nicht nur Mist-Problem

„Wildgriller“ dürften kein Feuer in der Au machen

Oberösterreich
06.05.2025 17:00

Der Altarm-Donaustrand bei Abwinden-Asten wird immer wieder vermüllt, obwohl einige Abfalltonnen zur Verfügung stehen. Die Gemeinde ist machtlos und macht auch darauf aufmerksam, dass das Grillen eigentlich derzeit dort gar nicht erlaubt ist.

Fünf ungeöffnete Flaschen Mineralwasser, ein Sack Grillkohle und die Plastikverpackung von Fleisch und Würsteln – am vergangenen Freitag haben „Wildgriller“ den Strand am Nebenarm der Donau bei Abwinden wieder einmal versaut (wir berichteten). Dabei ist nicht nur das Zumüllen der Aulandschaft neben dem Kraftwerk Abwinden-Asten ein Problem, wie die Bürgermeisterin von Luftenberg, Hilde Prandner, im Gespräch mit der „Krone“ sagt. „Seit 11. März gilt in diesem Gebiet die Waldbrandschutzverordnung. Das heißt, offenes Feuer und damit natürlich auch Grillen ist verboten“, erklärt die Ortschefin. Diese Verordnung, die übrigens auch das Rauchen in dem Gebiet verbietet, gilt bis 31. Oktober.

Kontrolle ist schwierig
Allerdings weiß Prandner auch, dass eine Kontrolle schwierig ist, zumal viele „Wildgriller“ in den Abend- und Nachtstunden an den Ufern feiern. „Da gibt es dann kaum Menschen, die das beobachten und eventuell anzeigen, und wir können das natürlich auch nicht kontrollieren“, sagt die Bürgermeisterin. Sie appelliert daher an die Vernunft der Menschen. „Vielen ist nicht klar, welche schlimmen Auswirkungen Brände vor allem auf die Tierwelt haben“, so Prandner.

Mülltonnen sind vorhanden
Auch beim Thema Müll hofft die Bürgermeisterin auf den Hausverstand. „Dort ist es so schön, ein Naherholungsgebiet. Wir haben Mülltonen aufgestellt, die wir auf Kosten der Gemeinde leeren“, bittet Hilde Prandner die Besucher, ihren Mist auch selbst zu entsorgen.

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