Mit falschen Versprechungen rekrutierten laut Polizei Marianna S. (24) und die 44-jährige Milijana S. in Serbien ihre zahlreichen Opfer. Als den jungen Mädchen schließlich klar wurde, wofür sie tatsächlich nach Wien gekarrt worden waren, nämlich um ihre Körper zu verkaufen, war es zu spät. Mit Schlägen und Bedrohungen gegen die Familien der Opfer in der Heimat machten die Verdächtigen die Frauen demnach gefügig und boten deren sexuelle Dienste an.
Doch nach monatelangen Ermittlungen des heimischen Bundeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Wien klickten nun für die beiden Drahtzieherinnen und den Komplizen Srdjan P. (33), der für den Transport der Mädchen nach Wien zuständig war, in Belgrad und in Mladenovac die Handschellen.
Viele Opfer konnten bereits aus der Prostitutions-Gefangenschaft befreit werden, nach einigen wird derzeit noch gesucht. Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen.
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