„Das ist schon sehr hart, hier von der Couch aus auf den Rennhang schauen zu müssen und nicht mitfahren zu können“, seufzte Emily Schöpf. Der Grund dafür, dass sie den gestrigen Europacup-Riesentorlauf in Aal (Nor) verpasste? „Am Freitag bin ich beim Training in Geilo gestürzt und habe mir am rechten Bein eine Schuhrandprellung zugezogen“, verrät die 23-Jährige.„Am Freitag konnte ich kaum laufen, am Samstag war es besser, aber weit weg davon, dass ich Rennen fahren kann.“
Führung ging verloren
Bitter, da die Montafonerin so auch keine Chance hatte, Punkte im Kampf um den Sieg in der EC-Gesamtwertung zu holen. Da verlor sie gestern die Führung an Janine Schmitt (Sz), die auf Rang 20 fuhr, elf Punkte machte und nun einen Zähler vor Schöpf liegt. Da die Tschaggunserin auch heute auf ein Antreten verzichten muss, könnte der Vorsprung der Schweizerin noch wachsen. „Ich kann derzeit nur von Tag zu Tag schauen und hoffen, dass ich bis zum Finale in einer Woche wieder fit bin“, sagt Emily.
Schützenhilfe aus dem eigenen Team
Und auf die Schützenhilfe ihrer Teamkolleginnen hoffen. So holte die Auerin Victoria Olivier am Sonntag mit Rang 14 ihr zweites EC-Resultat, die Lecherin Mäggy Egger stellte mit Rang zehn ihr bestes Ergebnis ein. „Vor allem mit dem zweiten Lauf bin ich voll zufrieden“, erklärte die 23-Jährige, die mit ihrer Zimmerkollegin Schöpf mitleidet. „Ich würde Emily wünschen, dass sie bald wieder fit ist und es mit dem Sieg in der Gesamtwertung für sie klappt.“
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