Kaum jemals hat es so zeitig geblüht und gesummt wie heuer. Noch nie seit 1768 war ein Februar so warm. Alles ist jetzt um durchschnittlich zwei bis drei Wochen und heuer sogar um einen ganzen Monat früher dran. Was sagen langjährige Naturbeobachter über das Phänomen? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer?
Schon Anfang des Monats, kaum dass die letzten Schneereste geschmolzen waren, brummelten die ersten Hummeln – sie gelten als viel kälteunempfindlicher als die Bienen und sind daher wichtige Bestäuber – durch die ungewöhnlich lauen Lüfte. Auch die Maulwürfe waren durch den inneren Antrieb wach geworden und warfen erste Hügel in die Gärten. Zarte Zitronenfalter, die bekanntlich durch eine Art innere Frostschutzmittel eingefroren den Winter überdauern, waren und sind vom Eis befreit.
In Saalfelden am Steinernen Meer im Herzen Salzburgs wiederum registriert der Landwirt und langjährige Wetterbeobachter Horst Nöbl (82) ein noch nie dagewesenes Phänomen:
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.