Wie wir mit einfachsten Mitteln frühlingshaft in die Stadtgarten-Saison starten. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Sobald der Kalender März anzeigt, ist es für mich höchste Zeit, die Gartenarbeit wieder aufzunehmen! Ich freue mich seit Wochen intensiv darauf, mich wieder um die Pflänzchen zu kümmern, auch wenn die Gartenzeit erst mal drinnen beginnt.
Ich fange mit den Tomaten und Chilis an und ziehe sie schon jetzt vor. Soweit ich noch Samen habe, verwende ich die vom Vorjahr oder achte darauf, samenfeste Sorten neu zu kaufen, um am Ende vom Sommer wieder eigene Samen gewinnen zu können.
Für das Vorziehen ist dann nicht viel notwendig, eine kleine Pflanzschale reicht. Ich habe auch schon Eierkarton, Zeitungspapier und kleine Kartonboxen dafür verwendet und es hat immer super geklappt. Die Tomaten- und Chili-Pflänzchen brauchen nur Wasser und Licht, um schon nach wenigen Tagen zu keimen. Damit es ihnen nicht zu warm wird, sobald die ersten grünen Blättchen aus der Erde ragen, stelle ich sie mit dem Gewächshaus in einen kühlen Raum.
DIY-Gewächshaus
Das Gewächshaus lässt sich ganz einfach aus Müll selber machen! Man braucht nur eine Plastikschale aus dem Supermarkt! Je nach Größe passt dann die Pflanzschale direkt darunter oder muss ein bisschen verkleinert werden.
Sobald die ersten Keime aufgehen, ist es wichtig, dass sie keine „nassen Füße“ haben und es ihnen nicht zu warm wird, sonst werden sie zu schnell lang und groß und bringen im Sommer weniger Ertrag.
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