Klaus Zimmermann, Fachberater der inatura Dornbirn und leidenschaftlicher Biologe, verabschiedet sich demnächst in die Pension. Der „Krone“ erzählt er im Interview von Haien im Stadtbrunnen und von Naturschutz-Fetischen.
„Krone“: Sie waren als Berater jahrzehntelang Ansprechpartner in Sachen Mücken, Zecken, Pilze, Wespen, Hornissen und so weiter. Was werden Sie nun mehr vermissen: Mensch oder Tier?
Klaus Zimmermann: Ich werde wohl beides auch in der Pension erleben, aber was die Tiere angeht: Einzelne davon nehme ich mir einfach mit. Ich hatte die meiste Zeit mit Schädlingen zu tun, mit unerwünschten und mit medizinisch relevanten Tieren. In diesem Bereich möchte ich weiterhin Projekte unterstützen. Zudem bin ich im erweiterten Vorstand der DGMEA (Deutsche Gesellschaft für medizinische Enthomologie und Acarologie), da geht es auch um alles, was kreucht und fleucht und medizinisch relevant ist. Weiters hoffe ich, dass das Mücken-Monitoring in Vorarlberg wieder fortgesetzt wird, vergangenes Jahr wurde es ausgesetzt. Auch die Zecken sind für mich ein wichtiges Thema, ebenso wie Tausendfüßler und andere Lästlinge.
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