Winterkönig GAK wird beim offiziellen Frühjahrsstart der Zweiten Liga beflügelt von einem Elf-Punkte-Polster am Samstag befreit daheim gegen Dornbirn aufspielen - schon Freitrag greift DSV Leoben nach dem dritten Frühjahrssieg. Lafnitz freut sich daheim aufs Wiedersehen mit dem Ex-Coach, und Kapfenberg spitzt bei „Riesentöter“ FAC auf eine Sensation.
DSV Leoben hat der Cup-Sensation gegen Altach (2:1) im Nachtrag in Horn ein 3:0 folgen lassen - ein perfekter Start ins Frühjahr! „Die Mannschaft ist super beisammen“, ist Trainer Rene Poms zufrieden. Sogar von seinem „alten Chef“ Nenad Bjelica (Trainer bei Union Berlin) erhielt Poms Gratulationen! „Bis auf Friesenbichler und Brkic sind alle fit. Jeder hat unsere Spielidee mittlerweile verinnerlicht, aber wir wollen kontinuierlich besser werden.“
Gegen Stripfing soll der nächste Dreier her, auch wenn Poms warnt: „Austrias Amateure haben gute Perspektivspieler, die müssen wir ernst nehmen. Aber wir wollen auch die Euphorie in Leoben möglichst lange aufrecht halten.“ Der vom Cup in Mitleidenschaft gezogene Platz am Monte Schlacko ist mittlerweile wieder ordentlich in Schuss, auch wenn der jüngste Regen nicht förderlich war. „Unsere Greenkeeper machen einen wirklich guten Job.“
Nächste Saison will DSV sein Team punktuell verstärken und voll zum Angriff auf den Titel blasen, so Poms: „Heuer wird der GAK nur noch sehr schwer einzuholen sein, er holt kontinuierlich seine Siege und nichts deutet darauf hin, dass diese Serie abreißt.“ Zu GAK-Coach Gernot Messner hat Poms ja ein gutes Verhältnis: „Er war beim WAC in der zweiten Mannschaft mein Spieler, als wir Meister geworden sind. Auch in Osijek war er bei uns hospitieren.“
Lafnitz freut sich Freitag daheim auf die Heimkehr von Philipp Semlic. Der 40-Jährige, der im Winter St. Pölten übernommen hat und dort in Zukunft die Weichen Richtung Bundesliga stellen soll, weiß aber, dass die Oststeiermark ein heißes Pflaster sein kann: „In der Meisterschaft hat St. Pölten in Lafnitz nie gewonnen.“ Den einzigen Auswärtssieg gegen den SVL gab's im Cup-Achtelfinale 2018 mit 3:2.
Mit neuen Waffen
Lafnitz hat aber neue Waffen zur Hand: „Mink Peeters war in seiner Jugend in Holland ein großes Talent. Er war bei Ajax, PSV Eindhoven und stand sogar am Sprung zu Real Madrid“, ist Sportchef Percy Van Lierop gespannt, ob der 25-jährige Offensivspieler (zuletzt Gulf United) nochmals richtig durchstartet. Dazu sind auch die Stürmer Mario Vucenovic (Sportclub), Florian Visna (Pilsen) sowie Mario Pejazic (Liefering) und Florian Freissegger (Leoben) neu.
Kapfenberg hat Freitag die momentan undankbarste Aufgabe vor sich: Auswärts beim FAC geht's gegen den „Riesentöter“, der zuletzt die Titelfavoriten GAK (3:1) und Ried (2:0) entgleisen ließ.
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