Internetbetrügern ging ein Oberländer (84) in der vergangenen Woche auf den Leim. Die Unbekannten hatten eine E-Mail so geschickte gefälscht, dass der Senior glaubte, dass diese von seiner Hausbank kommen würde.
Im guten Glauben, dass die E-Mail wirklich von seiner Hausbank wäre, aktualisierte der 84-Jährige zunächst seine Zugangsdaten zum Onlinebanking und bekam einen Link zugeschickt. Der Link allerdings führte zu einer weiteren gefälschten Seite, die ebenfalls so aussah, als ob diese von seiner Hausbank stammen würde.
In der Folge wurde der Oberländer dann von den dreisten Betrügern über das Telefon kontaktiert. Dort wurde dem Senior gesagt, dass es eine Fehlbuchung gegeben hätte. Er solle nun die Rückbuchung über die Bank-App bestätigten. Das Opfer tat, wie ihm geheißen. Insgesamt überwies der Mann 30.000 Euro von seinem Konto, die auf Nimmerwiedersehen verschwunden sein dürften.
Unter Phishing (= Wortkombination aus Password und Fishing) versteht man das verdeckte Ausspähen von persönlichen Daten, zumeist über vermeintlich vertrauenswürdige Mails oder Websites. Hierzu werden Mails im nachgemachten Design von Bankinstituten oder sonstiger bekannter Firmen (Amazon, PayPal, Microsoft, DHL, usw.) an ein potenzielles Opfer übermittelt. Dieses soll dann persönliche Daten übermitteln.
Die Polizei rät dazu, auf Phishing-E-Mails nicht zu reagieren und sofort zu löschen. Solche Nachrichten könnten in den angehängten Dateien auch Schadsoftware enthalten. Zudem sollten sichere und unterschiedliche Passwörter in regelmäßigen Abständen gewechselt werden.
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