Russland schießt mit Kampfdrohnen aus Iran und Nordkorea. Der Westen braucht noch zwei Jahre, bis alle Nachschubwünsche erfüllt werden können. Für die Ukraine heißt das aktuell: Munition sparen.
Russland hat in dieser Materialschlacht schon an die 3500 Panzer verloren, und es sind noch immer genug da. „Es reicht für drei Jahre, um die Ukraine auszubluten“, dröhnt es auf einer russischen Propagandaplattform.
Demokratische Staaten schießen nicht aus der Hüfte. Sie brauchen eine Anlaufzeit - die sie aber für Hilfe an die Ukraine nicht haben. Europa hat 20 Jahre lang abgerüstet.
Was tun? „Russland kann niemals verlieren“, sagt der Kremlchef. „Die Ukraine darf nicht verlieren“, heißt es im Westen. Aber muss es unbedingt ein Sieg über Russland sein?
Hilfe unkoordiniert und sündteuer
Die NATO-Staaten haben keine gemeinsame Strategie, wohin die unzureichende und unkoordinierte, aber sündteure Hilfe für die Ukraine führen soll. Ein Fass ohne Boden?
Kiew träumt von einem Siegfrieden, der aber immer weiter in die Ferne rückt. So lange wird die Hilfsbereitschaft nicht reichen.
Das Beste, was Kiew erreichen kann, ist, dass die Kampfhandlungen aus Kriegsmüdigkeit an einem Frontverlauf „einschlafen“ - ohne Friedensvertrag; sozusagen ein Zypern in Großformat. Dort hat die Türkei 1974 den Norden besetzt. Die internationale Gemeinschaft kann damit leben, die Griechen auf Zypern weniger.
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