Mit dem Sieg in Asiago haben sich die Eisbullen das Play-off-Ticket fix gebucht. Damit hat Salzburg einen Meilenstein erreicht, ist zum 19. Mal in der Postseason dabei.
Den Titel Play-off-Dino haben sich die Eisbullen mit ihren acht Eishockeyliga-Titeln längst erarbeitet. Mit dem 3:2-Sieg nach Penaltys in Asiago setzten die Salzburger den nächsten Meilenstein. Denn nach Leader KAC und dem Zweiten Fehervar wurde damit ebenfalls das Viertelfinalticket gebucht - und so die Anzahl an Play-off-Qualifikationen in Serie auf stolze 19 geschraubt. Der Startschuss dazu fiel bereits in der zweiten Spielzeit nach dem Liga-Einstieg 2004/05.
Damit zog die David-Truppe mit den Vienna Capitals gleich. Deren 19er-Serie aber praktisch gerissen ist: Vier Spieltage vor Schluss ist der letzte Pre-Play-off-Platz mit den Pioneers Vorarlberg bereits zwölf Punkte weg - nur die gewonnene Duellbilanz (bei Zählergleichstand) hält noch die theoretische Chance der Hauptstädter um Dominique Heinrich am Leben.
Bei Salzburg stechen freilich dazu die letzten zehn Saisonen (abgesehen vom abgebrochenen Corona-Play-off 2020), in denen mindestens das Halbfinale erreicht wurde. Der Lauf ist schon länger historisch. Das wäre auch der dritte Titel in Serie für Salzburg heuer. Dafür muss aber eine Steigerung her. In Asiago machte wieder die fehlende Effizienz vorm Gegnertor zu schaffen - den Verantwortlichen wird’s zu denken geben. Die Bulls sind am Mittwoch wieder auf dem Eis, Wimmer, Raffl, Wukovits, Thaler und Paul Huber schon vorher beim Nationalteam.
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