Di, 19. Juni 2018

Zehn Meter tief

26.05.2012 12:33

Tiroler will Notdurft verrichten und stürzt in Schlucht

Beim Vorhaben, seine Notdurft zu verrichten, ist am Freitag ein 34-Jähriger in Ladis im Tiroler Bezirk Landeck in eine rund zehn Meter tiefe Schlucht gestürzt und verletzt worden. Er war nach dem Unglück ansprechbar und wurde ins Krankenhaus Zams eingeliefert.

Der Tiroler hatte sich gemeinsam mit mehreren Kollegen gegen 18 Uhr in der Kellerbar eines Wohnhauses zu einer Geburtstagsfeier zusammengefunden. Gegen 23 Uhr musste der Mann auf die Toilette.

Um sich dabei den weiten Weg ins Parterre zu ersparen, beschloss der 34-Jährige laut Polizei die Notdurft im Freien neben der Schlucht des Gstalsbaches zu verrichten. Dazu stellte er sich auf ein durch zwei Eisenstangen gesichertes Podest.

Über Absicherung in Schlucht gestürzt
Als der Mann auch nach einiger Zeit nicht zur Feier zurückkehrte, begannen die Kollegen nach dem 34-Jährigen zu suchen. Die Männer hörten schließlich Hilfeschreie aus der zehn Meter tiefen Schlucht - der Tiroler dürfte nach Angaben der Exekutive über die Absicherung in die Schlucht gestürzt sein. Zwei Kollegen kletterten zu dem Verunfallten hinunter und fanden den 34-Jährigen mit Schürfwunden am Kopf im Bachbett vor.

Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der Verletzte geborgen und ins Spital gebracht. An der Rettungsaktion waren 16 Bergretter und zwölf Feuerwehrmänner beteiligt.

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