Nach dem Drama um eine Luxusuhr am Münchner Flughafen kann Arnold Schwarzenegger schon wieder lachen. Bei der Klima-Charity-Auktion in Kitzbühel am Donnerstag ließ es sich der „Terminator“ nicht nehmen, die Angelegenheit durch den Kakao zu ziehen - mit einigen schlüpfrigen Scherzen.
Wie ein Video, das „TMZ“ veröffentlichte, zeigt, war Arnold Schwarzenegger nach dem Vorfall am Flughafen in München schon wieder zu Scherzen aufgelegt. In seiner Rede bei der Klima-Charity-Auktion samt Dinner beim Stanglwirt in Going ließ es sich die „Steirische Eiche“ nämlich nicht nehmen, sich über den - seiner Schilderung nach - kuriosen Zwischenfall mit den deutschen Zollbeamten lustig zu machen.
Arnie „in Handschellen“ - wegen „heißer Liebesnacht“
„Ich meine, wir beginnen die Dinge immer mit jeder Menge Drama“, führte Schwarzenegger in seiner Rede in Kitz aus. „Das haben wir gestern gesehen. Ich meine, könnt ihr es glauben, dass ich plötzlich in Handschellen war?“
Der 76-Jährige erklärte aber mit einem Augenzwinkern, dass er die Handschellen nicht „wegen der Uhr oder des Zollamtes“ angelegt bekommen habe, sondern vielmehr wegen „einer heißen Nacht“ mit seiner Freundin Heather Milligan.
„Es ist unglaublich“, fuhr Arnie fort. „Nein, aber ehrlich, die Frau im Zollamt sagte: ,Wenn Sie sich nicht benehmen, werde ich Ihnen Handschellen anlegen‘.“ Und er habe daraufhin geantwortet: „Hey, das ist okay. Das ist ein großartiger Deal, weil ich normalerweise 500 Dollar für das zahle“, scherzte Arnie weiter.
Zweite Uhr in einem „intimen Versteck“
Es sei jedenfalls eine „wilde Erfahrung“ gewesen, berichtete der 76-Jährige, der die Rede im Stanglwirt an dieser Stelle auf Englisch hielt. Die Beamten hätten auch nach einer zweiten Uhr gesucht, aber sie nicht finden können. „Und ich kann euch sagen, warum: Ich kann mich heute nicht niedersetzen“, spielte der Hollywoodstar auf ein besonderes, intimes „Versteck“ an.
Luxusuhr brachte 270.000 Euro ein
Jene zur Berühmtheit gelangte „Luxusuhr“, deretwegen Arnold Schwarzenegger beim Münchner Zoll Probleme bekommen hatte, wurde am Donnerstagabend bei seiner Klima-Charity-Auktion samt Dinner beim Stanglwirt in Going übrigens um sage und schreibe 270.000 Euro für den guten Zweck ersteigert.
Alle Exponate bei der Versteigerung brachten zusammengerechnet 1,31 Millionen Euro ein, wie eine Sprecherin der „Schwarzenegger Climate Initiative“ der APA mitteilte. Der ursprüngliche Rufpreis der in Schwarzeneggers Privatbesitz stehenden Uhr waren 50.000 Euro gewesen.
Drei Stunden lang war Schwarzenegger am Mittwoch unter, seinen Schilderungen nach, kuriosen Umständen von den Zollbeamten am Münchner Flughafen angehalten worden. Eine Geschichte, die heftige Wellen bis hin zur „New York Times“, CNN und diversen anderen amerikanische Medien schlug. Nach Bezahlung einer saftigen Geldstrafe (kolportierte 35.000 Euro) und samt Steuerstrafverfahren im Gepäck kam er schließlich am Mittwoch in seinem Stamm- und Lieblingshotel Stanglwirt an.
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