Österreichs Speed-Krise hat einen neuen Höhepunkt erreicht! Nach den schwachen Leistungen in der Donnerstags-Abfahrt und dem Super-G am Freitag wird der ÖSV am Samstag nur noch vier Mann an den Start der Lauberhornabfahrt schicken.
Mit Vincent Kriechmayr, Otmar Striedinger, Daniel Danklmaier und Stefan Babinsky werden am Samstag (12.30 Uhr) wohl nur vier Österreicher auf der Startliste für die Lauberhornabfahrt in Wengen stehen.
„Gesundheitliche Probleme"
„Wir haben gesundheitliche Probleme“, sagte Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer. Daniel Hemetsberger und Christoph Krenn seien angeschlagen und hätten noch am Freitag die Heimreise angetreten. Auch Raphael Haaser und Johannes Strolz werden die Abfahrt auslassen.
Hemetsberger schaffte es im Gegensatz zur Abfahrt am Freitag als 24. (+2,95) zwar in die Punkteränge, doch er gab danach zu: „Ich bin völlig daneben gerade. Die Krankheit ist vorbei, das schon. Aber ich habe natürlich ganz schön viel Substanz verloren in den eineinhalb Wochen. Jetzt kommt noch dazu, dass unter der Belastung mein rechtes Knie ziemlich leiden muss. Ich habe bis zum Start sogar kurz überlegt, ob ich überhaupt fahren soll.“
Bei Strolz mache ein Antreten in Hinblick auf den Slalom, der tags darauf stattfindet, keinen Sinn, sagte Pfeifer, zumal der Vorarlberger sich mit seiner hohen Startnummer ohnehin nicht allzu viel ausrechnen könne. Jüngere Athleten wie Stefan Rieser, Felix Hacker oder Manuel Traninger waren bei den Europacup-Rennen in Saalbach-Hinterglemm im Einsatz und daher von vorneherein keine Option. „Die haben das auch gut genützt“, verwies Pfeifer auf den Super-G-Sieg von Hacker am Donnerstag.









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