Bildungsminister Martin Polaschek (nominiert von der ÖVP) im großen „Krone“-Interview: über das PISA-Ergebnis, die Zuwanderung, „Miss Europa“, Angriffe auf Juden an den Unis und die Leistung des Bundeskanzlers. Und Polaschek sagt: In einer Regierung mit FPÖ-Beteiligung will er nicht mehr Minister sein.
Im Büro des Bildungsministers Martin Polaschek steht kein Christbaum, auf dem Tisch brennen keine Adventkranzkerzen. Nichts weist hier beim Wiener Minoritenplatz auf Weihnachten hin. Es könnte Sommer sein, Ostern. Genauso zeitlos wie sein Büro ist auch Polascheks Auftreten: kariertes Sakko, graue Strickweste darunter, dazu passende Krawatte, am Revers ein Österreich-Anstecker.
Gäste nehmen auf Stühlen Platz, in denen sie augenblicklich wie in einer Sofalandschaft versinken. Der Hausherr soll so wohl erhabener wirken. Zum gleichen Trick greift auch der US-Präsident im Oval Office. Vor Polaschek steht ein Häferl, auf dem Bücher in einem Regal aufgedruckt sind. Dann fangen wir halt an.
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