Mehrere Tote geborgen
Lawinenabgänge in Norditalien und in der Schweiz
Nicht nur Österreich hat derzeit Lawinentote zu beklagen. Auch in unseren Nachbarländern Italien und der Schweiz sind am Sonntag mehrere Lawinen abgegangen. Dabei kamen drei Menschen ums Leben. Die Lawinenunglücke ereigneten sich in Südtirol, im Aostatal und im Schweizer Ort Verbier.
Eine Lawine löste sich in dem Ski- und Wandergebiet Meran 2000 in Südtirol. Sie erfasste einen Mann, der nur noch tot geborgen werden konnte. Im norditalienischen Aostatal an der Grenze zur Schweiz bargen Einsatzkräfte der Bergwacht in der Nähe des Val d‘Ayas einen verschütteten Skitourengeher. In diesem Fall hatten Angehörige Alarm geschlagen, weil der Mann von der Tour nicht zurückgekehrt war.
In Verbier in der Schweiz verlor ein Skifahrer sein Leben. Der 22-Jährige war laut der Polizei am Sonntagnachmittag auf 2600 Meter Höhe abseits der Piste unterwegs, als eine Lawine abging. Der schweizerisch-niederländische Doppelstaatsbürger sei noch an der Unfallstelle gestorben, teilte die Kantonspolizei Wallis mit.
Zudem wurde im Schweizer Kanton Graubünden die Leiche eines 25-jährigen Italieners unter Schneemassen gefunden. Nach diesem Mann, der im Skiort St. Moritz arbeitete und in seiner Freizeit gerne auch selbst Skifahren ging, hatten Rettungskräfte bereits seit Donnerstag gesucht.
Starke Schneefälle und Regen in den vergangenen Tagen haben in den Wintersportregionen der Alpen zu einer brisanten Lawinenlage geführt. Auch in Frankreich und Österreich meldeten die Behörden immer wieder Tote. Allein hierzulande sind seit Freitag sieben Wintersportlerinnen und Wintersportler unter Schneemassen ums Leben gekommen. Behörden hatten davor gewarnt, sich außerhalb der gesicherten Bereiche aufzuhalten.









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