Sonst droht ein Flop

Wehrpflicht: Grundsatzfrage muss gestellt werden

Innenpolitik
23.02.2026 05:00

Knapp die Hälfte der Österreicher ist für eine Verlängerung des Wehrdienstes, auch zur Abhaltung einer Volksbefragung ist die Meinung gespalten – wenn auch eine knappe Mehrheit findet, dass dieses Thema nicht für eine Volksbefragung geeignet wäre.

Klarer werden die Mehrheiten in der von der „Krone“ beauftragten repräsentativen Umfrage des IFDD-Institutes unter 2600 Österreichern, wenn es um die Kosten so einer Volksbefragung geht – 60 Prozent finden, es wäre den finanziellen Aufwand nicht wert.

Da haben die Österreicher wohl das richtige Gespür. Denn die Befragung droht zum Flop zu geraten, wenn nicht die Grundsatzfrage gestellt wird: Sind Sie für eine Wehrdienstverlängerung – oder dagegen?

Doch genau das möchte Bundeskanzler Christian Stocker, der die Idee der Volksbefragung in die Welt gesetzt hat, nicht: Die Österreicher sollen lediglich darüber abstimmen dürfen, welche Verlängerungsvariante sie bevorzugen. Da könnte es um die von der Wehrdienstkommission bevorzugte Variante „8+2“ gehen – acht Monate Grundwehrdienst plus zwei Monate Milizübungen. Oder um die Variante „6+100“ – sechs Monate Grundwehrdienst plus 100 Tage Milizübungen.

Trotz gespaltener Meinung der Österreicher zu Wehrdienst und Volksbefragung – aus den Ergebnissen unserer Umfrage ist herauszulesen: Wenn schon das Volk befragt wird, dann will es nicht bloß über Verlängerungsvarianten abstimmen, sondern über Verlängerung ja oder nein.

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