Eine im Schlussdrittel entfesselte Grazer Mannschaft hat Spitzenreiter KAC im Topduell der ICE Hockey League am Sonntag mit 4:2 in die Schranken gewiesen.
Der Dritte Red Bull Salzburg setzte sich nach zwei Niederlagen gegen den HC Pustertal mit 2:1 nach Verlängerung durch. Der VSV zog mit einem 3:1 gegen die Pioneers Vorarlberg ins Pre-Play-off ein, die Black Wings Linz müssen nach einem 1:2 nach Verlängerung gegen Ljubljana darum noch zittern.
Der KAC ging in Graz früh durch Simeon Schwinger (8.) in Führung und zeichnete sich danach mit defensiver Stabilität aus. Im Mitteldrittel erhöhte Joshua Teves (37.) auf 2:0, es roch bereits nach dem dritten Sieg ohne Gegentor in Folge. Die 99ers hatten sich aber alles fürs Schlussdrittel aufgehoben. Marcus Vela (44.), Chris Collins (52.), Kevin Conley (55.) und Josh Currie (60.) sorgten noch dafür, dass der Rückstand auf die Spitze auf einen Punkt schmolz.
Für den VSV trafen vor über 3000 Gästen in der Stadthalle Nick Hutchison (9., 59.) und Joel Teasdale (38.). Somit ist auch rechnerisch fix, dass die „Adler“ nicht mehr aus den Top Ten fallen können.
Verlängerung bringt Salzburg ersehnten Heimsieg
In der Salzburger Eisarena ging im ersten Drittel eine Scheibe nach einem heftigen Check zu Bruch, was eine längere Unterbrechung nach sich zog. Die Gäste aus Südtirol lagen zu dem Zeitpunkt dank eines Treffers von Austin Rueschhoff (2.) bereits mit 1:0 voran. Anschließend entwickelte sich eine offene Partie. Salzburg arbeitete am Ausgleich, doch es ging hin und her. Erst im Schlussabschnitt gelang den Hausherren durch Cole Krygier (45.) zunächst das 1:1 – aber dabei blieb es nicht: Nach 49 Sekunden in der Verlängerung besorgte Travis St. Denis die Entscheidung für die „Bullen“.
Für die Black Wings war ein Powerplay-Tor von Routinier Brian Lebler (14.) zum 1:1-Ausgleich im ersten Drittel letztlich zu wenig. Die Linzer ließen Effizienz vor dem Tor vermissen und kassierten in der Verlängerung den entscheidenden Gegentreffer durch T. J. Brennan (64./PP). Damit könnte es bei zwei noch ausständigen Spielen im Grunddurchgang noch eng werden für den Liga-Neunten, beträgt der Vorsprung auf den Elften Ferencvaros doch nur drei Punkte.
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