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Ciao, Italien! Opulente Zeremonie beendet Olympia

Olympia
22.02.2026 23:03
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ciao, Italien! Die Olympischen Winterspiele wurden am Sonntagabend mit der Schlussfeier in Verona beendet.

Bei der opulenten Zeremonie in der weltberühmten Arena trugen Janine Flock und Alessandro Hämmerle Österreichs Fahne. Die nächsten Winterspiele sind in vier Jahren in den französischen Alpen. Zuvor finden 2028 die Sommerspiele in Los Angeles statt.

Janine Flock und Alessandro Hämmerle waren Österreichs Fahnenträger.
Janine Flock und Alessandro Hämmerle waren Österreichs Fahnenträger.(Bild: GEPA)
(Bild: GEPA)

Neben dem Duo waren aus Österreichs Team nur noch wenige Athleten dabei: Eiskunstläuferin Olga Mikutina, aus der Eisschnelllauf-Abteilung Gabriel Odor, Anna Molnar und Jeannine Rosner sowie Shorttracker Nicolas Andermann. Die allermeisten sind längst schon abgereist.

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IOC-Präsidentin Kirsty Coventry
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry(Bild: GEPA)

Schlussfeier am Ort ohne Spiele
Erstmals ging die Schlussfeier vor rund 8000 Zuschauern an einem Ort über die Bühne, wo es überhaupt keine Wettbewerbe gegeben hatte: weder bei den offiziellen Gastgebern in Mailand und Cortina d‘Ampezzo noch in einem anderen der Austragungsorte, sondern in der Arena von Verona. Das antike Amphitheater ist durch große Opern-Aufführungen im Sommer bekannt. Um 22.41 Uhr erlosch das olympische Feuer. Es seien „wahrhaft, magische“ Spiele gewesen, sagte die neue Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Kirsty Coventry.

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Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni(Bild: EPA/ROBERT GHEMENT)
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Die frühere Schwimm-Olympiasiegerin lobte die Gastgeber: „Ihr habt Winterspiele der neuen Art veranstaltet und einen neuen Standard für die Zukunft gesetzt.“ Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni würdigte die Spiele als Quelle „unvergesslicher Emotionen und langanhaltenden Stolzes“. In den sozialen Medien dankte sie den Athletinnen und Athleten für ihre „herausragenden Leistungen, ihren Einsatz und Teamgeist“. Ebenso dankte sie allen, die an der Organisation der Spiele beteiligt waren. „Sie haben der Welt ein Bild von Schönheit und Kompetenz vermittelt, das dem gesamten Land Ehre gemacht hat“, schrieb Meloni.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry(Bild: AP/Natacha Pisarenko)
(Bild: EPA/TERESA SUAREZ)
(Bild: AP/Natacha Pisarenko)

Nicht nur Applaus
Für die Spiele hatte es nicht nur Applaus gegeben. Am Sonntag demonstrierten mehrere Hundert Menschen in Verona gegen die Spiele. Kritik richtet sich unter anderem dagegen, dass trotz anderslautender Pläne Sportstätten wie der Eiskanal in Cortina völlig neu gebaut oder enorm ausgebaut wurden, wie das Biathlon-Stadion in Antholz in Südtirol. Die Veranstalter hatten ursprünglich versprochen, für die „nachhaltigsten Spiele aller Zeiten“ zu sorgen.

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