2024 wird im Burgenland das „Jahr der Demokratie“ begangen. Das kündigte Landtagspräsident Robert Hergovich (SPÖ) an. Geplant ist unter anderem ein Tag der Offenen Tür.
Vor drei Monaten trat Hergovich die Nachfolge von Verena Dunst (SPÖ) als Landtagspräsident an. Nun legte er seine erste Bilanz vor: „Es war für mich eine große Umstellung, aber ein spannender Wechsel“, lautet sein erstes Resümee.
Das Jahr 2023 sei für den Landtag arbeitsreich gewesen. Hergovich verwies auf elf Sitzungen mit 177 Tagesordnungspunkten, zehn Fragestunden und drei aktuellen Stunden, fünf dringlichen Anfragen und elf Dringlichkeitsanträgen. Von den 38 Gesetzesanträgen wurden 37 angenommen – 15 einstimmig und 22 mehrheitlich. Die Debatten in den Sitzungen seien seiner Meinung nach „sachlicher geworden.“ Natürlich gebe es emotionale Diskussionen: „Das ist auch ok, aber es braucht einen respektvollen Umgang“, so Hergovich.
Blick hinter die Kulissen
Das kommende Jahr 2024 erklärt der Präsident zum „Jahr der Demokratie“. „Es geht um Vertrauen, Respekt, Freiheit. Das möchte ich in den nächsten zwölf Monaten stark in den Fokus rücken“, kündigt Hergovich an. Der Landtag soll sich der Bevölkerung noch stärker als bisher öffnen. Im September wird es auch einen Tag der Offenen Tür geben, bei dem ein Blick hinter die Kulissen gewährt wird. Geboten werden zudem künftig auch Besucherpackages.
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