Zweite in St. Moritz

Hütter: „Ich habe mein Herz in die Hand genommen“

Ski Alpin
09.12.2023 09:07

Cornelia Hütter raste beim Super-G in St. Moritz hinter Goggia auf Rang zwei, einzig das Verletzungsdrama um Nina Ortlieb trübt die Freude bei unseren Damen.

Als sportlich vollen Erfolg kann man den Speed-Auftakt der ÖSV-Damen sehen! Im 500. Super-G (Damen und Herren) des Ski-Weltcups fuhr die WM-Bronzene Cornelia Hütter als Zweite auf das Podest. Und bestätigte gleich einmal ihre Form!

„Es ist richtig cool, mit einem Stockerl zu starten“, strahlte die 31-jährige Steirerin. „Weil ich im oberen Teil nicht so reingekommen bin, wie ich’s mir vorgestellt habe. Da habe ich die Wellen nicht so aufgenommen, sind die Tore so schnell dahergekommen. Da war ich fast ein bisserl überfordert.“

Doch danach drehte „Conny Karacho“ so richtig auf: „Im unteren Streckenabschnitt habe ich mein Herz in die Hand genommen und den Ski voll auf Zug gehalten.“

„Glück auf meiner Seite“
Am Ende war nur Abfahrts-Weltcupsiegerin Sofia Goggia schneller - die Italienerin nahm Hütter unmittelbar nach ihrer Fahrt satte 0,95 Sekunden ab. „Da schwing ich ab, bin vorne und gleich danach brennt Sofia mir fast eine Sekunde auf. In diesem Moment hab ich nicht mehr mit dem Stockerl gerechnet.“

Dennoch durfte Hütter über den 22. Podestplatz ihrer Karriere jubeln. Weil sie Lara Gut-Behrami und Mikaela Shiffrin knapp, aber doch auf Distanz halten konnte. „Das Hundertstelglück war auch ein bisserl auf meiner Seite“

Mit Stephanie Venier als Sechste und Mirjam Puchner als Zehnte fuhren weitere zwei ÖSV-Damen unter die Top 10. „Die Strecke ist trügerisch mit den Wellen, und die Sicht hat es schwierig gemacht. Da war ich leider nicht fehlerfrei“, war Venier trotzdem mit dem Auftakt zufrieden.

Schon heute gibt es in der Schweiz die nächste Chance, wenn es mit der ersten Abfahrt der Saison weitergeht. Ehe am Sonntag ein weiterer Super-G ansteht. „Wir haben auf den Start länger gewartet als sonst, darum war ich diesmal auch eine Spur nervöser. Jetzt dürfen wir es aber nicht gleich übertreiben“, mahnt Hütter zur Vorsicht.

Vom Heli weggeflogen
Überschattet wurde das Rennen jedoch von einem folgenschweren Crash! Nina Ortlieb, in den Abfahrts-Trainings diese Woche je einmal Dritte und Erste, stürzte beim Einfahren und musste mit dem Rettungsheli nach Schruns geflogen werden. Dort bestätigte sich der Verdacht auf einen Schien- und Wadenbeinbruch. Die Vorarlbergerin wurde noch gestern operiert. Ihre Saison ist damit vorbei …

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