Trainer im Europacup

Olympiasieger Mayer wird zum neuen „Goldschmied“!

Ski Alpin
15.04.2026 06:11

Österreichs Ski-Herren stellen die Weichen für die Zukunft – und rüsten das Trainerteam mit zwei prominanten Namen auf! Wie die „Krone“ erfuhr, werden der bisherige Damen-Chef Roland Assinger sowie der dreifache Olympiasieger Matthias Mayer künftig Gruppentrainer-Posten im Europacup übernehmen. Und mithelfen, die heimischen Ski-Hoffnungen Weltcup-fit zu machen. 

Sommerpause – aber noch nicht für die Chefitäten im heimischen Ski-Verband. Denn nach der alten ist bekanntlich vor der neuen Saison, werden dieser Tage die Weichen für die Zukunft gestellt. In Form von Analysen, Gesprächen und Planungssitzungen. Schon nach dem Winter hatte Cheftrainer Marko Pfeifer, der gestern seinen 52. Geburtstag beging, eine klare, konsequente Linie angekündigt – die sich wohl auch bei der im Mai offiziell verlautbaren Vergabe der Kaderplätze widerspiegeln wird, prominente Namen ihre Zugehörigkeit verlieren dürften.

Cheftrainer Pfeifer (Mi.) mit Roland Assinger (li.) und Matthias Mayer.
Cheftrainer Pfeifer (Mi.) mit Roland Assinger (li.) und Matthias Mayer.(Bild: Ski Austria)

In Sachen Trainerteam bleibt indes alles beim Alten – zumindest im Weltcup. Eine Stufe gibt wird es eine Umstrukturierung, setzt der Verband fortan auf drei statt bisher zwei Gruppentrainer. Und prominente Namen: So vollzieht der bisherige Damen-Cheftrainer Roland Assinger einen fliegenden Wechsel, coacht ab der neuen Saison die Europacup-Speedherren – mit dem 3-fachen Weltcupsieger Georg Streitberger, seit Jahren im heimischen Nachwuchs tätig, als Co. Eine Ideallösung für beide Seiten: Der Kärntner (52) hatte sich ja nach drei Jahren an der Damen-Front einen Schritt zurück gewünscht, der heimische Verband kann so weiter auf seine Expertise zählen.

Roland Assinger: Europacup-Herren statt Weltcup-Damen.
Roland Assinger: Europacup-Herren statt Weltcup-Damen.(Bild: GEPA)

Schweizer Modell als Vorbild
Nicht minder groß ist der Name einer weiteren, neuen Personalie: Matthias Mayer! Der dreifache Olympiasieger, der im Dezember 2022 seine Karriere beendet hatte, wird den Europacup-Nachwuchs fortan als Gruppentrainer für Super-G und Riesentorlauf an den Weltcup heranführen. Ein dekorierter Ex-Athlet, der viel Erfahrung mitbringt, weiß, worauf es ankommt – ähnlich des Schweizer Modells, in dem Franz Heinzer, einst 3-facher Abfahrt-Gesamtsieger, schon seit vielen Jahren als „Goldschmied“ fungiert. Das freut auch Cheftrainer Pfeifer: „Die Kombination aus Erfahrung und neuen Impulsen im Trainerteam wird uns helfen, die nächsten Schritte im Europacup zu machen und die jungen Athleten bestmöglich auf den Weltcup vorzubereiten.“

Marco Schwarz muss seinen Servicemann wechseln.
Marco Schwarz muss seinen Servicemann wechseln.(Bild: GEPA)

Offen bleibt die Personalie Vincent Kriechmayr – wiewohl der Verband, so pfeifen es die Frühjahrsspatzen von den Dächern, kurz vor einer Einigung mit dem gewünschten Physio Peter Meliessnig, bei Red Bull und US-Star Lindsey Vonn unter Vertrag, ist.

(Bild: Kronen Zeitung)

Womit der Fortsetzung der Karriere des 34-Jährigen nichts im Weg stehen würde. Eben die vollzieht, klar, auch Marco Schwarz – allerdings mit neuem Personal: Sein langjähriger Servicemann Kim Erlandsson, vor seiner Zeit beim Kärntner u.a. bei Mikaela Shiffrin tätig, tritt der Familie zuliebe kürzer, soll bei Atomic einen Job im Bereich des Skitestens erhalten. Für ihn übernimmt Roman Steiner-Holzmann, der schon bei den heimischen Meisterschaften auf der Reiteralm dabei war, wo „Blacky“ in Riesentorlauf und Super-G triumphierte.

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