Besorgte Eltern haben in Deinsdorf (Gemeinde Magdalensberg) wegen dem gefährlichen Frühverkehr selbst die Initiative ergriffen und einen Begleitdienst für Schulkinder ins Leben gerufen.
Der starke Pendlerverkehr vor allem in den Morgenstunden vor der Volksschule in Deinsdorf macht das Überqueren der Straße für Schulkinder besonders gefährlich. „Nachdem ein Vater mit seinem Kind von einem Lkw beinahe überfahren worden wäre, war klar, dass wir etwas unternehmen mussten“, erzählt Edith Walzl, die einen Begleitdienst für die Kleinen organisiert hat. Zudem gab es vom ÖAMTC 20 reflektierende Überzüge für Schultaschen. Denn um 7.01 Uhr wird die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet, dadurch verschlechtern sich die Sichtverhältnisse auf der Straße.
Seit gut einer Woche begleiten vier Frauen und der erwähnte Vater nun jeden Tag in der Früh zwischen 6.40 und 7.35 Uhr die Schulkinder über die Straße zur Volksschule. „Ich bekomme dankenswerter Weise vom ÖAMTC noch weitere Überzüge für die Schultaschen, sodass dann alle Kinder damit ausgerüstet werden können“, freut sich Walzl. Sie erhält außerdem Unterstützung von einem Juristen, der dabei helfen soll, die Verkehrssituation in Deinsdorf zu entschärfen. Die Eltern hoffen auf einen fixen Schülerlotsen. Aber bis es so weit ist, wollen sie ihren Begleitdienst fortsetzen.
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