Das Haus der Geschichte in St. Pölten präsentiert Entwicklungen und Trends zum Thema Ferien: Seit dem Krieg hat sich das weite Land in Sachen Tourismus zum Sehnsuchtsort entwickelt.
Dem vielgepriesenen Urlaub auf dem Land widmet sich derzeit eine Sonderausstellung im St. Pöltner Haus der Geschichte. Denn seit den 1950er-Jahren bemüht sich das weite Land, sich als Sehnsuchtsort gegen sonnige Fernziele erfolgreich zu positionieren.
Spannende Einblicke in die heimische Tourismusgeschichte und ihre Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten liefert die Schau etwa anhand von historischen Prospekten, Bildern und Souvenirs. Von der damaligen Sommerfrische bis hin zum professionellen Fremdenverkehr berichten Gäste wie Hoteliers von Erlebnissen auf einer Zeitreise durch die Urlaubsgeschichte. Rund 400 Quadratmeter Fläche stehen im Museum NÖ dafür bereit, wenn es bis Anfang Februar 2025 heißt: „Zimmer frei! Urlaub auf dem Land“.
Persönliche Geschichten
„Zentral ist die Begegnung zwischen Gastgebenden und Gästen. Dazu sind viele Interviews in der Ausstellung zu hören und sehr persönliche Objekte aus Privatbesitz zu sehen“, erklärt der wissenschaftliche Leiter Christian Rapp. Denn Urlaubmachen sei seit jeher ein Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse.
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