In der Länderspielpause testete Austria Lustenau im Ländle-Freundschaftsspiel gegen den FC Dornbirn. Der Bundesligist, erstmals ohne Ex-Coach Markus Mader, siegte mit 3:1. Ein willkomenes Erfolgserlebnis, das Sportchef und Interimstrainer Alex Schneider nun in der Liga fortgesetzt sehen will.
Sowohl für Austria Lustenau, als auch für den FC Dornbirn war das Testspiel eine Möglichkeit, außerhalb des Ligadrucks wieder ein wenig zu Selbstvertrauen - oder zumindest Ähnlichem - zu kommen. Für die Lustenauer war es außerdem das erste Spiel ohne Trainer Markus Mader, Sportdirektor Alexander Schneider und Amateure-Coach Momo Gerdi standen auf dem Hohenemser Kunstrasen an der Seitenlinie, werden das auch bis zur Winterpause in der Bundesliga machen.
Kalte Temperaturen, der Boden nass und schnell, außerdem ein enger Platz. Leicht war es nicht für die Austria, gegen den Zweitligisten, der in der Defensive in Halbzeit eins gut stand, viele Chancen zu erarbeiten. Die einzige in Hälfte eins nützte Baila Diallo, der Clermont-Leihspieler köpfte nach Flanke von Flanke von Fabian Gmeiner zum 1:0 ein. In Hälfte zwei erhöhte Anthony Schmid sehenswert auf 2:0 (58.). Dornbirn gelang nach einer Unachtsamkeit der Lustenauer durch den schnellen Sebastian Santin der Anschlusstreffer (80.), Torben Rhein setzte in der Nachspielzeit den 3:1-Schlusspunkt (90.+1). „Wir waren gut im Spiel, haben wenig zugelassen und wir hatten die Kontrolle“, meinte Schneider, „das Gegentor kann passieren.“
Und eine ähnliche Reaktion will der Sportchef nun auch in der Bundesliga sehen, stellt er klar. „Die Spieler haben jetzt dreieinhalb Wochen Zeit, um sich zu zeigen. Sie sind gefordert. Und danach wird bewertet und dementsprechend werden wir in der Winterpause reagieren.“
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