Trotz guter Vorstellung unterlagen die Jungbullen Kapfenberg 0:1. Turco sah eine unnötige Ampelkarte. Mit elf sieglosen Partien en suite geht’s in die Länderspielpause.
Die Leistung – vor allem in Halbzeit eins – hat gestimmt, geholfen hat es aber nichts. Liefering verlor den Zweitliga-Heimtreff mit Kapfenberg 0:1. „Wir haben heute die vielleicht beste Halbzeit in einem Heimspiel in dieser Saison gespielt“, war Jungbullen-Coach Onur Cinel mit dem Gesehenen zufrieden. Aber: „Es ist einfach so, dass wir in diesen sehr überlegenen Phasen noch zu wenige Tore schießen.“
Auch gegen die Steirer ließen die Salzburger einiges liegen. Vor allem nach einer Doppelchance von Diabate und Daghim hätte es 1:0 für die Hausherren stehen müssen! Wie so oft in dieser Spielzeit durften aber die Gäste in der Red Bull Arena (243 Zuschauer gegen die Falken sind neuer Saison-Negativrekord) jubeln. Gevorgyan kam im Sechzehner zu spät in den Zweikampf – Elfer. Diesen verwertete Szerencsi staubtrocken.
Vierter Platzverweis
Anschließend erwies Turco seiner Mannschaft einen Bärendienst: Für eine Schwalbe und Schiedsrichterkritik sah der Italiener die Gelb-rote Karte – bereits der vierte Platzverweis der Mozartstädter. „Wir bekommen zu viele Elfmeter und Rote Karten gegen uns. Wir müssen einen schnelleren Reifeprozess durchmachen“, ist Cinel erzürnt. Dessen Truppe sich mit elf sieglosen Spielen in Folge in die Länderspielpause verabschiedet. Kapitän Krumrey weiß: „Es ist wichtig, dass wir jetzt den Kopf freikriegen, dann geben wir wieder alles.“
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