Dass Lucas Braathen seine Ski-Karriere mit gerade einmal 23-Jahren als amtierender Slalom-Weltcup-Gewinner beendet hat, dürfte auch Felix Neureuther schockiert haben. „Das hat mich fertig gemacht, weil der so wichtig für den Sport gewesen wäre“, erklärte der ehemalige Technik-Spezialist im Podcast „Pizza & Pommes“.
Der Entscheidung Braathens liegen auch Streitigkeiten mit dem norwegischen Verband zugrunde. Ein Nationenwechsel wäre eine Möglichkeit zum Weitermachen, erst vor zwei Wochen hatte Neureuther deshalb noch gescherzt: „Wenn es wegen des Verbandes ist, würde ich dich heiraten und dann kannst du für Deutschland starten. Meine Frau würde das komplett verstehen.“
„Ein Paradiesvogel“
Nun wählte der Bayer einen ernsteren Ton. „Das ist ein Typ, der so ein Paradiesvogel war, der eine Breite erreicht hat, wie ich sie in der Form noch nicht gesehen habe beim Skifahren. Das habe ich unfassbar schade gefunden.“
Auf einer Pressekonferenz hatte der junge Norweger erklärt, nur bis zu dem Tag im Weltcup anzutreten, an dem es ihn nicht mehr glücklich macht. Dieser Tag sei nun gekommen.








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