Vorstoß von der SPÖ

Bald neues Projekt für die Kinder in Innsbruck?

Tirol
16.10.2023 17:00

Sozialarbeit in Schulen ist bekannt, in Kindergärten gab es das bisher noch nicht. Stadträtin Elli Mayr (SP) möchte das in Innsbruck ändern und Eltern sowie Einrichtungen unterstützen. 90.000 Euro möchte die Politikerin für das Projekt 2024 budgetiert wissen.

Man sieht – und hört – sie beim Kastanien-Einsammeln, auf Spielplätzen und in Bussen. Man erkennt sie am neugierigen Blick und an der Faszination für Baustellen, die Feuerwehr und Dinosaurier. Die Rede ist natürlich von Kindern. In Innsbruck erblicken durchschnittlich im Jahr 1200 Neugeborene das Licht der Welt bzw. die Neonröhren in der Innsbrucker Klinik. So wurden letztes Jahr 1116 kleine Innsbruckerinnen und Innsbrucker geboren, die meisten von ihnen feiern im Dezember ihren Geburtstag. Der Kindergarten ist dann nicht mehr allzu weit weg.

App „Kidsfox“ für bessere Kommunikation
Politisch zuständig für diese Bevölkerungsgruppe ist Stadträtin Elli Mayr (SPÖ). Wegen des Personalmangels auch in der Elementarpädagogik gab es heuer viele Neuerungen: 28 Stellen für zusätzliche Assistenzen, um sprachliche Frühförderung zu ermöglichen, sowie Stellen für administrative Assistenzen. Die Stadt übernimmt zudem die Kosten für das Kolleg, wenn sich Assistenzen weiterqualifizieren wollen. Und die App „Kidsfox“ soll die Kommunikation zwischen Eltern und Kindergarten verbessern.

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Ich hoffe, dass wir hier den Rückhalt aller Parteien für das Pilotprojekt haben werden. Ich bin überzeugt, dass es für die Entlastung der Familien und Investitionen in der Kinderbildung einen Schulterschluss über alle Parteifarben hinweg benötigt.

Elli Mayr

Pilotprojekt soll helfen bei Problemen in Familien
Für das kommende Jahr möchte Mayr im Rahmen eines Pilotprojektes Kindergarten-Sozialarbeit einführen. Die Schul-Sozialarbeit habe sich bereits gut an Mittelschulen sowie Volksschulen etabliert. „Sie kann auch bei Themen oder Problemstellungen unterstützen, die beispielsweise mit dem familiären Umfeld zu tun haben, und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer frühen Prävention und Hilfestellung bei vielfältigen unterschiedlichen Problemen“, erklärt Mayr, „der sozialarbeiterische Zugang kann sehr gut und direkt bei der Elternarbeit unterstützen, bei Problemen im familiären Umfeld helfen und so die Kompetenzen im pädagogischen Team ideal ergänzen.“

90.000 Euro möchte Mayr für das Projekt 2024 budgetiert wissen. „Ich hoffe, dass wir hier den Rückhalt aller Parteien für das Pilotprojekt haben werden. Ich bin überzeugt, dass es für die Entlastung der Familien und Investitionen in der Kinderbildung einen Schulterschluss über alle Parteifarben hinweg benötigt.“

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