Die teilnahmslose Einschätzung des Nahostkonflikts ist durch die jüngsten Terrormassaker gegen Israel hoffentlich endgültig verschwunden. Der Staat ist schon zuvor näher an Europa gerückt. Und umgekehrt.
Jahrzehntelang war der österreichische Blick auf Israel und den Nahostkonflikt vermeintlich neutral, in Wahrheit von einer gewissen Gleichgültigkeit und Realitätsferne geprägt: Die Israelis unterdrücken die Palästinenser, deren Kämpfer wehren sich, mal mit Steinen, mal mit Bomben. Der Konflikt mag blutig sein, aber er ist weit weg, und die Toten bleiben unbekannt. Spätestens seit dem 7. Oktober 2023 ist das anders. Ganz anders. Wie die Anschläge in Paris am 13. November 2015, deren Opferzahl übrigens unter jenen in Israel liegt, die Europa aufwühlten und veränderten.
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