Schock-Tat in Siedlung

Acht Jugendliche „traten Mädchen ins Gesicht“

Ausland
15.06.2024 21:31

Ein brutaler Angriff schockt aktuell Deutschland: Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat eine Gruppe von Jugendlichen offenbar zwei Mädchen (acht und zehn Jahre) angegriffen. Das jüngere Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Attacke gegen die Kinder könnte rassistisch motiviert sein – sie kommen aus Ghana.

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall bereits am Freitagabend gegen 19.30 Uhr im Städtchen Grevesmühlen. Informationen der „Bild“ zufolge trafen die beiden Schwestern im Hof einer Wohnsiedlung auf eine Gang von etwa 20 Jugendlichen. Zuerst hätten diese die Mädchen beschimpft, dann seien sie handgreiflich geworden.

Die bis zu acht Angreifer sollen der Achtjährigen unter anderem ins Gesicht getreten und sie dabei verletzt haben. Als der Vater der Kinder herbeieilte, wurde auch er von den Jugendlichen attackiert. Das Mädchen und er mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Polizei schritt ein
Die alarmierte Polizei konnte die Attacken schließlich stoppen. Sie stellte Personalien, darunter auch von möglichen Tatverdächtigen, und sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Da die Opfer beim Weggehen fremdenfeindlich beleidigt wurden, gehen die Ermittler derzeit von einem rassistischen Motiv aus. Ermittelt wird wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und Beleidigung.

Die jugendliche Gang soll bereits am Freitagnachmittag aufgefallen sein. Medienberichten zufolge hätten die Mitglieder betrunken am Marktplatz randaliert und seien des Platzes verwiesen worden.

Innenminister: „Man greift keine Kinder an“
„Man greift keine Menschen an, erst recht keine Kinder und schon gar nicht aus rassistischen Motiven“, verurteilte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel den Vorfall. „Das verletzte Mädchen ist acht Jahre – so jung wie meine Tochter. Wir dürfen nicht zulassen, dass Hass und Hetze unsere Gesellschaft vergiften und Gewalt unsere Kinder bedroht“, schrieb Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf der Plattform X.

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