Er war wohl die Überraschung der EU-Wahl: Der grüne Bio-Bauer Thomas Waitz holte 75.000 Vorzugstimmen und überflügelte damit Spitzenkandidatin Lena Schilling klar. Im Interview erklärt er, warum die Rolle des Delegationsleiters überschätzt wird, er den Frust der FPÖ-Wähler versteht und dass er am eigenen Hof nur noch Hilfsarbeiter ist.
„Krone“: Herr Waitz, Sie haben bei der EU-Wahl 75.000 Vorzugsstimmen erhalten, nur bei Harald Vilimsky (FPÖ) waren es noch mehr. Kam das Ergebnis für Sie überraschend?
Thomas Waitz: Ich habe in den letzten zwei Wochen des Wahlkampfs schon gespürt, dass ich viele Vorzugsstimmen bekommen werde. Dass es letztlich so viele sind, hat mich aber auch überrascht. Ich sehe es als eine tolle Wertschätzung für mein jahrelanges Engagement.
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