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Biologische Hürden

Woran Reisen zum Mars zu scheitern drohen

Wissenschaft
15.06.2024 21:13

Seinem Traum, bis zum Ende der Dekade eine bemannte Mission zum Mars zu schicken, ist SpaceX-Chef Elon Musk mit der ersten kontrollierten Landung seines „Starship“ einen entscheidenden Schritt nähergerückt. Eine entscheidende Hürde gilt es allerdings noch zu nehmen: die menschliche Biologie.

Mit einer durchschnittlichen Entfernung von rund 225 Millionen Kilometern ist der Mars laut SpaceX einer der nächsten bewohnbaren Nachbarn der Erde. Der Planet sei „noch einmal halb so weit von der Sonne entfernt wie die Erde, sodass er immer noch gut von der Sonne beschienen wird. Er ist ein wenig kalt, aber wir können ihn aufwärmen. Seine Atmosphäre besteht hauptsächlich aus CO2 mit etwas Stickstoff und Argon und einigen anderen Spurenelementen, was bedeutet, dass wir auf dem Mars Pflanzen anbauen können, indem wir die Atmosphäre komprimieren. Die Schwerkraft auf dem Mars beträgt etwa 38 Prozent der Schwerkraft auf der Erde, sodass man schwere Gegenstände heben und herumspringen kann. Außerdem kommt der Tag dem der Erde erstaunlich nahe“, erläutert das Weltraumunternehmen auf seiner Website.

Im vierten Anlauf ist SpaceX‘ „Starship“ jüngst erstmals eine kontrollierte Landung geglückt. (Bild: APA/AFP)
Im vierten Anlauf ist SpaceX‘ „Starship“ jüngst erstmals eine kontrollierte Landung geglückt.

Viele Hürden zu nehmen
2029 – zuvor war noch von 2025 die Rede - will SpaceX daher eine erste bemannte Mission auf die rund sechsmonatige Reise zum Mars schicken. Bis 2050 soll dann eine Million Menschen auf den Roten Planeten transportiert werden – so zumindest die Vision von Firmengründer Elon Musk, der von einer „multiplanetaren Gesellschaft“ träumt. Er könne sich „nichts Aufregenderes vorstellen, als hinauszugehen und zwischen den Sternen zu sein“, schwärmt der mit einem geschätzten Vermögen von 195 Milliarden US-Dollar aktuell zweitreichste Mensch der Erde.

Auf dem Weg zum Mars gibt es allerdings noch viele Hürden zu nehmen, und die sind längst nicht nur technischer oder logistischer, sondern auch biologischer Natur.

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