Zudem neuer Anbieter

Taxi-Funkzentralen in Wien im Visier von Kartellgericht

Wien
08.02.2012 09:18
Kräftig durchgebeutelt wird derzeit die Wiener Taxi-Szene: Das Kartellgericht untersucht einen möglichen Marktmissbrauch durch etablierte Funkzentralen, zugleich drängt ein neuer Funk-Anbieter auf den Markt. Zudem sind im Auftrag der Innung Detektive unterwegs. Sie überprüfen Autos und die Freundlichkeit der Lenker.

Der "Taxikrieg" ist in der heißen Phase. Die Wettbewerbshüter haben wegen Exklusivbestimmungen beide etablierten Funkzentralen im Visier. Diese untersagen Taxlern, Aufträge von anderen Anbietern anzunehmen. Würde die Klausel gekippt, könnten die Wagen auch für Konkurrenzfirmen tätig werden.

Rund 2.500 der insgesamt 4.500 Wiener Taxis stehen derzeit bei "313 00" oder "401 00" unter Vertrag. Ungeachtet dessen drängt ein neuer Taxifunk auf den Markt. Das Unternehmen der Brüder Ralph und Halger Brück aus Frankfurt am Main hat nun in Liesing seinen Sitz. Ab Mitte Februar werden Fahrgäste auch unter "361 00" Autos ordern können.

Ernst macht jetzt auch die Taxiinnung: Sie setzt Detektive ein, um schwarze Schafe aufzuspüren. Zuletzt gab es Kritik wegen teurer Umwege, schmutziger Fahrzeuge und verweigerter Fuhren. Das deckten Wien Tourismus sowie ADAC mittels Kontrollfahrten auf. Unseriösen Lenkern drohen Strafen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wien
08.02.2012 09:18
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung