Mordanklage

Schwager erschossen: Bald startet Prozess

Oberösterreich
28.08.2023 06:00

Der Beschuldigte streitet nichts ab, gab zu, dass er den verhassten Schwager töten wollte. Und er hat den Plan verwirklicht. Die Mordanklage am Landesgericht Steyr ist glasklar, bis zum Urteil gilt gegen den 38-Jährigen allerdings noch die Unschuldsvermutung.

Das Mordmotiv klingt fast wie aus einem schlechten Krimi-Drehbuch: Jener Mann, der seinen Ex-Schwager erschossen haben soll, weil dieser seiner Meinung nach ein Narzisst gewesen sei, steht am 2. und 3. Oktober wegen Mordes in Steyr vom Geschworenengericht. Der 38-Jährige aus Ennsdorf (NÖ) wird beschuldigt, den 43-Jährigen mit vier Schüssen aus einer legal besessenen Waffe getötet zu haben. In der Nacht auf den 5. März hatte der Niederösterreicher betrunken in Grünburg seinen Ex-Schwager herausgeläutet. Er soll sieben Schüsse auf sein Opfer abgegeben haben. Zwei der Kugeln waren tödlich und führten zum inneren Verbluten.

Der Angeklagte blieb laut Staatsanwaltschaft bei seiner Aussage, er habe nicht gewollt, dass die beiden Kinder seiner Schwester so werden wie ihr Vater. Außerdem habe er den Eindruck gewonnen, Neffe und Nichte, die beim Vater lebten, würden sich von der Mutter entfremden. Laut psychiatrischem Gutachten war der Angeklagte zur Tatzeit zurechnungsfähig.

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